Lisi Sterndorfer

"Erzbischof Grünwidl [von Wien] kenne ich dagegen nicht persönlich; er hat mir ein paar Briefe geschrieben, die nicht sehr freundlich waren, dafür aber in einer etwas überlebten Weise sehr autoritär.
Vor kurzer Zeit habe ich einen weiteren ziemlich schroffen Brief von ihm erhalten, in dem er mir aus heiterem Himmel ein „Publikationsverbot“ auferlegt hat. Kurioserweise schwankte die Anrede dabei zwischen „Du“ und „Sie“, so sicher scheint er sich seiner Sache also gar nicht zu sein, und die Sprache bildet das sehr genau ab. Er schrieb, wenn ich mich nicht an das „Publikationsverbot“ halte, würde das „Strafen“ zur Folge haben, die bis zur „Suspendierung“ reichen könnten."

katholisches.info

„Ich schweige nicht“ – Ein Interview mit P. Joachim Heimerl von Heimthal

Joachim Heimerl von Heimthal ist Priester der Erzdiözese Wien, promovierter Germanist sowie Theologe. Er war Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München und veröffentlicht regelmäßig in verschiedenen Sprachen Beiträge zu theologischen, liturgischen und kirchenpolitischen Themen. Heute gehört er zu den profiliertesten katholischen Stimmen. Wegen seiner couragierten Art, auch unbequemen Dinge anzusprechen und beim Namen zu nennen, sieht er sich nun mit kirchenrechtlichen Sanktionen konfrontiert. Giuseppe Nardi führte dazu folgendes Interview mit ihm: Persönlicher Hintergrund Giuseppe Nardi: Hochwürden, bevor wir über die aktuellen Ereignisse sprechen: Könnten Sie unseren Lesern einen Einblick in Ihren persönlichen Werdegang geben? Wer sind Sie, woher kommen Sie und was hat Sie zum Priestertum geführt? Sie stammen aus einer adligen Familie, sind promoviert und haben an einer Universität gelehrt. Wie haben diese verschiedenen Prägungen Ihr priesterliches Selbstverständnis …

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miracleworker

Einer der souvereignen, exzellenten Priester und Denker der Gegenwart- zum Leidwesen linksversiffter, konkordatsverseuchter schein"kirchlicher" Administration.

Katrin Kaufmann

Heimerl: Franziskus sei verantwortlich für „Verwirrung, Häresie und Spaltung“ in der Kirche.
Das Pontifikat stelle einen Bruch mit der bisherigen Lehre der Kirche dar.
Die Einschränkung der traditionellen Messe (Traditionis Custodes) sei ein „Kampf gegen die Kirche“.

Klaus Elmar Müller

PATER HEIMERL:
"Der Kampf Roms gegen die FSSPX ist letztlich natürlich nur ein „Stellvertreterkrieg“.
Was man in der Kirche partout nicht mehr duldet, ist der traditionelle katholische Glaube (...)
Dass die Beichten bei der Piusbruderschaft nun nicht mehr gültig sein sollen, ist jedoch absoluter Nonsens. Zwar ist es richtig, dass ein Priester die Erlaubnis seines Bischofs braucht, um Beichte zu hören. Das ist aber nur ein kirchenrechtlicher Aspekt, der weder die sakramentale Vollmacht des Priesters noch die Gültigkeit der Beichte umfasst".

Guntherus de Thuringia

Ich kenne den Priester und seine Schriften nicht und wie der Erzbischof vorgeht, ist vielleicht nicht die angebrachte Art. Aber dass der P. von Heimthal auf einem hohen Ross sitzt und arg von oben herab redet, wird im Interview offenkundig.

niclaas

In Anbetracht seines Gesundheitszustandes braucht er kein schnelles Pferd mehr, wenn er die Wahrheit sagt.

Klaus Elmar Müller

Jetzt wird aufgeräumt. Die "Exkommunikation" der FSSPX war nur der Anfang.

Bethlehem 2014

@Katja Metzger Ist doch klar: weil er bei dem solche Schwierigkeiten nicht kannte!

Katja Metzger

Warum schreibt er so dermaßen positiv über Kardinal Schönborn? Wider besseres Wissen?

Warum sollte er? Er darf doch erfreuliche persönliche Erfahrungen mit Kard. Schönborn gemacht haben.

Rückkehr-Ökumene

Keineswegs sitzt Pater Heimerl von Heimthal auf einem hohen Ross. Er spricht und handelt nach den Prinzipien des katholischen Glaubens. Alle Achtung vor seinem Mut und seiner klaren Argumentation. Kennt jemand seine E-Mail Adresse?